Für eine Bank ist es wichtig zu wissen, ob Transaktionen gegen Sanktions- oder Embargolisten verstossen. Der Abgleich von Sender-, Empfänger- und Buchungsdaten gibt Aufschluss über die Hintergründe.
Vor der Ausführung einer Transaktion ist es wichtig zu analysieren, ob sie gegen Sanktions- und Embargolisten verstösst. Mit Name Matching Transaction werden Sender- und Empfängerdaten gegen Einträge in Black Lists geprüft. Sobald eine Transaktion als ungewöhnlich klassifiziert ist, wird ihre Durchführung zunächst gestoppt.
Sender- und Empfängerinformationen werden auf exakte und unscharfe Übereinstimmungen geprüft. Dazu gehören die genaue oder ähnliche Schreibweise des Namens, Aliase, oder auch weitere Informationen wie Domizil oder Geburtsdatum.
Mit einer automatischen Workflow-Unterstützung sind die Schritte der Abklärung vorgegeben und können systematisch abgearbeitet werden.
Die Bereitstellung der Transaktionen zur Überprüfung erfolgt über eine individuelle Schnittstelle, Web Service oder über die SWIFT-Schnittstelle.
Die ex ante Überprüfung erfolgt hauptsächlich gegen externe Black Lists, wie z.B. von World-Check oder die EU-Liste. Vergleiche sind gleichzeitig auch gegen BIC-, Länder- oder eigene Black Lists möglich.