Risikoklassifizierung: Kunden mit ihrem Risiko bewerten

Die Risikoklassifizierung von Geschäftsbeziehungen ist eine rechtliche Anforderung   (3. EU Anti-Geldwäsche Richtlinie, Geldwäschereiverordnung, Geldwäschereiverordnung-FINMA in der Schweiz, etc.). Gleichzeitig ermöglicht die risikoorientierte Betrachtung einem Finanzinstitut, seine Ressourcen effizienter einzusetzen: dort, wo die Risiken am höchsten sind.

Wie werden Risiken klassifiziert?

Die Klassifizierungslogik unterscheidet zunächst unterschiedliche Arten der Geschäftsbeziehung: Private- oder Retail-Banking, Firmenkundengeschäft, institutionelle Anleger oder Brokerage. Sie haben ein unterschiedliches Geschäftsverhalten. Zum Beispiel: Bei Firmenkonten sind hohe Geldzuflüsse und -abflüsse an der Tagesordnung. Für ein Privatkonto ist dieses Transaktionsmuster eher ungewöhnlich.

Klassische Risikofaktoren sind:

  • Länderrisiko
  • Transaktionsverhalten
  • Rechtsform
  • Vermögensverhältnisse
  • Branche
  • Politisch exponierte Person
  • Beruf

Die Ergebnisse der Risikoklassifizierung werden beispielweise dazu verwendet, die Limite bei der Transaktionsüberwachung zu definieren.

Risikoklassifizierung mit dem Money Laundering Detection System MLDS

Die Anti-Geldwäsche Lösung MLDS klassifiziert Geschäftsbeziehungen und Kunden nach dem typischen Geschäftsverhalten und unter Berücksichtung der genannten Risikofaktoren. Die Regeln zur Risikoklassifizierung sind grafisch dargestellt, die Fachabteilung ist in der Lage, die Regeln selbst zu erstellen, zu testen und zu ändern.

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