Traditionelle Lösungsansätze für systemgestützte Kreditprozesse sind zu starr und unflexibel, um den steigenden Anforderungen hinsichtlich Komplexität, Transparenz und Flexibilität gerecht werden zu können. Mit der Credit Management Platform bietet Innovations eine Plattform zur transparenten Umsetzung und Pflege von Kreditantragsprozessen.
Alle Logikkomponenten werden in einem fachlichen Framework grafisch modelliert.
Somit hat der Fachanwender die umfassende Kontrolle über alle Logikbausteine und kann diese bei Bedarf flexibel und qualitätsgesichert modifizieren – und dies unabhängig von starren Releasezyklen bestehender Applikationen. Das Ergebnis ist eine dynamisch generierte, ausführbare und umfassende Anwendung, die den gesamten Kreditantragsprozess unterstützt.
Die folgenden Logikbausteine werden in der Model Authoring Platform umgesetzt und gepflegt:
Mit den regelbasierten Entscheidungsmodellen wird beliebig komplexe Logik für die Kunden- und/oder transaktionsbezogene Bewertung (z.B. Scoring/Rating) von quantitativen und qualitativen Risikofaktoren umgesetzt. Die Regelwerke werden in der Model Authoring Platform grafisch modelliert und weiterentwickelt. Es existiert keine Einschränkung hinsichtlich Anzahl und Komplexität der Rating-Verfahren. Diese dienen vielfach der Umsetzung von PD, LGD und EAD Modellen für die Anwendung des
Basel II IRB-Ansatzes.
Ratingverfahren sind nicht nur im Rahmen ihrer Berechnungs- und Entscheidungslogik dynamisch, sondern auch im Hinblick auf die zugrunde liegenden Daten und Risikofaktoren. Werden neue Ein- oder Ausgangsdaten für einen Kreditantragsprozess definiert, müssen sie eventuell durch einen Analysten erfasst und in die Datenspeicherung integriert werden.
Hierfür werden neben der Entscheidungslogik ebenfalls die Präsentationsmodelle für die Oberflächendefinition und –steuerung regelbasiert umgesetzt. Der Modelladministrator kann somit die folgenden oftmals komplexen Inhalte flexibel steuern:
Oberflächenelemente (z.B. Textfelder, Zahlenfelder, Tabellen, Charts, usw.) sowie deren Attribute (z.B. Formatierung, Sichtbarkeit, Veränderbarkeit, usw.)
Regelbasierte Oberflächensteuerung in Abhängigkeit
von Benutzerrollen und –gruppen, um z.B. rollenbasiert unterschiedliche Oberflächen anzuzeigen
der aktuellen Daten (z.B. Kunden- oder Transaktionsdaten), um z.B. für bestimmte Kundensegmente unterschiedliche Oberflächen anzuzeigen
des Prozessablaufs, um z.B. in Abhängigkeit des aktuellen Prozessstatus die passende Oberfläche anzupassen
Validierungsregeln für Benutzereingaben und aus Drittsystemen eingelesener Daten, um z.B. Eingaben abhängig bestimmter Meldungen auf der Web-Oberfläche auszugeben
Prozessmodelle erlauben die Definition und Pflege des systemgestützten Kreditprozesses. Im Prozessmodell werden in der Model Autoring Platform die folgenden Inhalte definiert:
Integrationsmodelle erlauben die Anbindung interner und externer Systeme, um z.B. Kreditbüro-Aufrufe in den Kreditantragsprozess zu integrieren.